Arbeitslosigkeit verheimlichen

Arbeitslosigkeit verheimlichen

Arbeitslosigkeit geheim halten

Viele Arbeitslose versuchen ihr Schicksal zu verheimlichen, da sie sich schämen. Oft haben sie auch Angst ihre Familie zu enttäuschen und behalten es deswegen lieber für sich. Das ist auch wirklich kein Wunder, es gibt so viele Vorurteile was das Thema Arbeitslosigkeit angeht. Der Freiraummanager Stefan Eiben hat schon die unterschiedlichsten Geschichten gehört, warum Menschen ihre Arbeitslosigkeit verheimlichen.

So wendete sich einmal ein Kunde an die Alibi-Agentur, der wirklich ein großes Problem hatte oder besser gesagt, weil er sich selbst ein wirklich großes Problem gemacht hatte. Er war mehrere Jahre arbeitslos und hatte dann endlich wieder eine Arbeitsstelle gefunden. Die Freude bei ihm und natürlich auch bei seiner Frau und seinen Kindern war sehr groß. Er hatte also diese neue Arbeitsstelle und war dort eigentlich auch sehr zufrieden und glücklich. Kurz vor Ende der Probezeit wurde er jedoch wieder entlassen. Das hatte er aber seiner Familie nicht gesagt. Und genau da lagt sein Problem. Er wußte, dass er es selbst verursacht hatte, aber seine Familie war so glücklich, dass er wieder Arbeit hatte, dass er sich schämte und sie nicht wieder enttäuschen wollte. Er verließ trotzdem jeden Morgen um 07:30 Uhr das Haus und ging zur Arbeit, dachte seine Familie. Stattdessen ging er meist zum Arbeitsamt an den Computer um Bewerbungen zu schreiben oder er ging irgendwo anders hin um die Zeit totzuschlagen.

Arbeitslosigkeit geheim halten

Stefan Eiben

Er hatte den Zeitpunkt schlichtweg verpaßt, seiner Familie die Wahrheit zu sagen. Alle um ihn herum dachten, er hätte endlich wieder Arbeit. Daraus hat sich ein ganzes Lügenkarussell entwickelt und es fing an sich immer schneller zu drehen. An ihm nagte das schlechte Gewissen und die Scham. Die Scham, das er wieder arbeitslos war, aber auch, dass er nicht ehrlich war. Deshalb zog er sich so weit es ging zurück und wendete sich hilfesuchend an die Alibi-Agentur. Der Kunde erhielt ein entsprechendes Alibi um die Zeit, bis er wieder in einer neuen Beschäftigung war, gut zu überbrücken. Natürlich – ehrlich währt am längsten, aber er wollte seine Familie einfach nicht enttäuschen und wählte den Weg über die Alibi-Agentur.

Es gibt natürlich auch Kunden, die nicht lange arbeitslos sind, manchmal nur wenige Wochen, es aber dennoch aus Scham niemanden erzählen wollen. Erfolgreiche Geschäftsmänner, die plötzlich ihren Job verlieren sowie Menschen die immer Arbeit hatten und vielleicht Arbeitslose verspotteten, sind auf einmal selber arbeitslos. Der Alibi-Profi weiß, dass sich manche Menschen in dieser Situation einfach nur in Grund und Boden schämen. Um die Zeit zu überbrücken, bis sie wieder einen neue Arbeitsplatz haben, wird beispielsweise ein Jobwechsel erfunden, mit Visitenkarten und Telefonnummer. Auch eine Weiterbildung oder ein Lehrgang ist eine Möglichkeit um zu erklären, warum man nicht zur Arbeit geht. Die Teilnahmebestätigung der Weiterbildung oder die neuen Arbeitspapiere werden ganz offiziell nach Hause geschickt und natürlich sind die Firmen alle echt. Stefan Eiben hat nach etwa 16 Jahren in dieser Branche, sehr viele Möglichkeiten und Lösungsvorschläge für seine Kunden, um immer ein perfektes Alibi zu liefern.